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Kindeswohl Blog

Das Kindeswohl im deutschen Familienrecht, gelebte Erfahrungen betroffener Menschen und die Bemühungen Kinderrechte nachhaltig zu stärken

Dieser Blog ist meine Liebeserklärung an meinen Sohn und das Gute und Wahrhafte in allen Menschen. In dieser schnelllebigen und rauhen Welt ist es für mich das Wichtigste, mein Herz offen zu halten. Niemand sollte mich jedoch mit einem naiven Optimisten verwechseln.

Mein Vertrauen und meine Zuversicht sollen Menschen ermutigen, sich für Kinder und deren Mütter und gegen gewalttätige Väter zu engagieren, ihren ureigenen Gefühlen und ihrem fundamentalen Wissen zu vertrauen, um zukünftig zum Wohl der Kinder, Schicksale zu verändern.

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  • kindeswohl Die Kinderrechtskonvention muss im Grundgesetz verankert werden! 11.10.2017 - AKTIONSBÜNDNIS KINDERRECHTE: KINDERRECHTE GEHÖREN INS GRUNDGESETZ! Köln/Berlin, 05. Dezember 2014BUNDESTAG DEBATTIERT UMSETZUNG DER UN-KINDERRECHTSKONVENTION IN DEUTSCHLANDDie Kinderrechte müssen endlich explizit im Grundgesetz verankert werden. Dies fordern das Deutsche Kinderhilfswerk, der Deutsche Kinderschutzbund, UNICEF Deutschland und die Deutsche Liga für das Kind in einer gemeinsamen Erklärung anlässlich der heutigen Bundestagsdebatte zur weiter lesen...
  • Ein Kind darf das gemeinsame Sorgerecht der Eltern ablehnen. 26.08.2017 - In die Entscheidung des Oberlandesgericht Bremen (Az.:5 UF 110/16) floss auch das subjektive Empfinden des Kindes mit ein sowie der Umgang des Elternteils damit. Dies teilte die Arbeitsgemeinschaft Familienrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) mit.
  • Der Erwachsene achtet auf Taten, das Kind auf Liebe. (Aus Indien) 25.08.2017 - Nach dem Kidsrightsindex der KidsRightsFoundation und Erasmus-Universität Rotterdam (www.kidsrightsindex.org) steht Deutschland mit 8,36 bei der Implementierung der Kinderrechte in die Gesellschaft lediglich nur auf Platz 14 in Europa. Auf die Plätze 1 bis 3 haben es Portugal mit 9,32, Norwegen mit 9,20 und die Schweiz mit 9,17 geschafft. Österreich belegt weiter lesen...

Das Kindeswohl ist in der Gesetzgebung nicht klar definiert, geschweige denn verankert. Das "Kindeswohl" ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, eine Generalklausel, deren Auslegung zum Inhalt gerichtlicher Entscheidungen wird - oft zum Leid betroffener Kinder, resultierend aus der Invariantenbildung.
Im Wandel der Zeit wurde im Jahr 2000 das Gesetz "Zur Ächtung von Gewalt in der Erziehung" verabschiedet. Im § 1631 BGB (2) heißt es: "Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig."
Körperliche Gewalt ist häufig beweisbar anhand der Spuren am kindlichen Körper. Diese Form von Gewalt wird auch sehr klar in Büchern oder Online Dienstleistern, wie Wikipedia beschrieben.
Doch, was ist mit den "seelischen Verletzungen" - der seelischen Gewalt?
Niemand kann diese Verletzungen sehen. Doch betroffene Kinder fühlen sie. Seelische Gewalt ist daher schlimmer als körperliches Leiden. Warum bemerken Außenstehende diese Form von Gewalteinwirkung nicht? Weil der Mensch, also auch unsere Kinder, viel Widerstandskraft hat und lange Zeit durchhalten kann. Erst wenn der Zugang zur positiven Energie der Widerstandskraft verloren geht, wird das Leid auch für die Anderen sicht- und fühlbar. Und das manifestiert sich bei den Betroffenen meist erst nach vielen Jahren, wenn sie schon erwachsen sind.
Im soziologischen Sinn ist Gewalt, ob physischer oder psychischer Natur, eine Quelle der Macht. Interdisziplinär gesehen, heißt das, dass Gewalt oft in Machtstrukturen festzustellen ist (z. B. väterliche, staatliche Gewalt).
Auf das Kindeswohl bezogen, heißt das: "Der Wille des Kindes, über das Gewalt (physische und/oder insbesondere psychische) ausgeübt wird, wird missachtet und fast immer gebrochen, was in den meisten Fällen fatale Folgen für das betroffene Kind  hat.

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